Arbeitnehmerüberlassung in Nürnberg

Die Arbeitnehmerüberlassung in Nürnberg bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, nämlich diese:

  • Unternehmen profitieren von einer hohen Flexibilität in Bezug auf die zeitliche Dauer von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen.
  • Die Arbeitnehmerüberlassung ist mit einem geringen Zeit- und Kostenaufwand für Unternehmen verbunden, da der Personaldienstleister das Einstellungsverfahren abwickelt.
  • Die von Zeitarbeitskräften verursachten Kosten halten sich in einem überschaubaren Rahmen, da der Personaldienstleister für die Kosten aufkommen muss, die aufgrund von Urlaub, Krankheit und möglichen Fehlzeiten entstehen.
  • Das unternehmerische Risiko ist bei der Arbeitnehmerüberlassung gering, da bei schlechter Arbeitsleistung des Zeitarbeiters kein aufwändiges Kündigungsverfahren eingeleitet werden muss. Stattdessen reicht eine Mitteilung an die Zeitarbeitsfirma aus, um den Arbeitseinsatz zu beenden.
  • Try and hire ist ein entscheidender Vorteil der Zeitarbeit, da Unternehmen auf diese einfache und kostengünstige Weise neue Mitarbeiter akquirieren, indem sie qualifizierte und gute Zeitarbeiter, deren Arbeitsweise sie durch die Arbeitnehmerüberlassung kennengelernt und getestet haben, einfach übernehmen können.
  • Ein großer Bewerberpool macht es möglich, dass Zeitarbeitsfirmen zeitnah passende Bewerber an ein Unternehmen vermitteln können.

Das sind einige entscheidende Vorteile, von denen Unternehmen profitieren, wenn sie Zeitarbeitskräfte im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigen.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz als rechtlicher Rahmen für die Zeitarbeit

Der rechtliche Rahmen für die Zeitarbeit ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), das am 11. Oktober 1972 in Kraft getreten ist. Ursprünglich sollte das AÜG den Schutz von Zeitarbeitnehmern sicherstellen. Heute dient es darüber hinaus der Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Ziele des Gesetzgebers. Seit seinem Bestehen ist das AÜG mehrfach reformiert worden.

Eine erste wesentliche Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes erfolgte 2011 in mehreren Stufen. Mit der sogenannten Drehtür-Regelung wurde in bestimmten Fällen die Abweichung vom Equal Treatment Prinzip untersagt, die durch die Anwendung von Tarifverträgen möglich geworden war. Außerdem ist es seitdem möglich, für die Zeitarbeit durch Rechtsverordnung eine Lohnuntergrenze festzulegen. Neu eingeführt wurde die Informationspflicht des Kunden gegenüber Leiharbeitern in Bezug auf freie Arbeitsplätze. Außerdem hatten Zeitarbeitskräfte fortan Zugang zu Gemeinschaftseinrichtungen in den Unternehmen.

 

Die AÜG-Novellierung vom 1. April 2017

Eine weitere AÜG-Novellierung ist am 1. April 2017 in Kraft getreten, durch die das AÜG in wesentlichen Teilen zugunsten von Zeitarbeitskräften verbessert wurde. Neu sind die Kennzeichnungs- und Konkretisierungspflichten, der Equal Pay-Anspruch von Leiharbeitskräften nach einer Beschäftigungsdauer von neun Monaten sowie eine Höchstüberlassungsdauer von achtzehn Monaten.

– Die Höchstüberlassungsdauer bedeutet, dass Zeitarbeitnehmer seit dem 1. April 2017 nur noch für eine maximale Dauer von achtzehn Monaten bei demselben Kunden beschäftigt werden dürfen. Diese Bestimmung kann auch nicht dadurch unterlaufen werden, dass der Leiharbeiter nacheinander über verschiedene Personaldienstleister beschäftigt ist.
– Bedeutsam ist auch der seit dem 1. April 2017 geltende Equal Pay-Anspruch nach einer Dauer von neun Monaten ununterbrochener Überlassung. Danach ist es nicht mehr möglich, vom Gleichstellungsgebot in Bezug auf das Arbeitsentgelt (Equal Pay) abzuweichen. Das bedeutet, dass das Arbeitsentgelt eines Leiharbeiters mit Erreichen der Equal Pay-Schwelle an das eines vergleichbaren Stammbeschäftigten angeglichen werden muss. Anderes gilt nur dann, wenn bei der Überlassung Branchenzuschlagstarifverträge Gültigkeit haben.
– Neu sind auch die Vorschriften hinsichtlich der Kennzeichnungs- und Konkretisierungspflichten. Sie bestimmen, dass der schriftliche Vertrag zwischen dem Personaldienstleister und dem Unternehmen als Kunden vor der Überlassung des Leiharbeiters ausdrücklich als Arbeitnehmerüberlassungsvertrag bezeichnet werden muss. Außerdem ist der jeweilige Zeitarbeiter namentlich zu konkretisieren.

Sie haben Fragen zur Arbeitnehmerüberlassung in Nürnberg? Sie finden diese Art der Mitarbeiterakquise interessant und möchten unsere Dienstleistung als Zeitarbeitsfirma nutzen? Dann nutzen Sie die Vorteile der Arbeitnehmerüberlassung und kontaktieren Sie uns!

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